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Adenylate cyclase 5/AC5/ADCY5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401391-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Adenylate cyclase 5/AC5/ADCY5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401391-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADCY5 kodiert die Adenylatcyclase 5 (AC5), ein membranassoziiertes Enzym, das ATP in zyklisches AMP (cAMP) umwandelt und damit die Second-Messenger-Signalübertragung stromabwärts von GPCRs prägt. AC5 ist besonders mit Gαs-/Gαi-regulierten Signalwegen verknüpft, die PKA- und EPAC-abhängige Phosphorylierungsprogramme modulieren und dadurch neuronale Erregbarkeit, synaptische Plastizität und metabolische Signalprozesse beeinflussen. Über die Steuerung der cAMP-Dynamik beeinflusst ADCY5 transkriptionelle Antworten, die Aktivität von Ionenkanälen sowie die Rückkopplungsregulation der Rezeptorsignalisierung. Genetische und funktionelle Störungen von ADCY5 wurden mit neuroentwicklungsbezogenen und bewegungsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die Untersuchung fehlregulierter cAMP-Signalgebung in menschlichen Zellmodellen unterstreicht.
Adenylate cyclase 5/AC5/ADCY5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADCY5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADCY5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADCY5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADCY5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.