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Adducin α CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401693-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Adducin α CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401693-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **ADD1** kodiert **Adduzin Alpha**, ein Membranskelett-Protein, das Aktinfilamente kappt und bündelt und den Aufbau des **Spektrin–Aktin-Netzwerks** an der Plasmamembran fördert. Durch die Regulation des Zytoskelett-Remodelings, der Stabilität von Zell-Zell-Kontakten und der Membranorganisation trägt **ADD1** zur Integrität von Erythrozyten sowie allgemein zur Kontrolle von Zellform und Motilität bei. Die Phosphorylierung von Adduzin durch Kinasen wie **PKC** und Rho-assoziierte Signalwege moduliert seine Affinität zu Aktin und Spektrin und verknüpft es damit mit der dynamischen Steuerung der kortikalen Architektur. Genetische und funktionelle Störungen von **ADD1** wurden mit veränderter Membranstabilität und Signalphänotypen in Verbindung gebracht, die für Studien zur Gefäßbiologie, zu Hypertonie-Risikoloci und zu zytoskelettgekoppelten Mechanismen bei komplexen Erkrankungen relevant sind.
Adducin α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADD1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Adducin α Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADD1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADD1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Adducin α-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADD1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Adducin α-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Adducin α-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADD1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.