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AChE Double Nickase Plasmid (h) | sc-401091-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AChE Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401091-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **ACHE**-Gen kodiert die Acetylcholinesterase (AChE), eine Serin-Hydrolase, die die cholinerge Neurotransmission rasch beendet, indem sie Acetylcholin an Synapsen und neuromuskulären Endplatten hydrolysiert. Über die reine Entfernung des Neurotransmitters hinaus trägt AChE zur Homöostase der cholinergen Signalübertragung, zur synaptischen Plastizität und zur Zell-Zell-Kommunikation bei; ihre Funktionen sind dabei je nach Isoform und Lokalisation an der Zelloberfläche und in der extrazellulären Matrix unterschiedlich. Eine fehlregulierte ACHE-Expression oder -Aktivität steht mit veränderter neuronaler Erregbarkeit in Zusammenhang und wurde mit neurodegenerativen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie mit neuromuskulären Funktionsstörungen assoziiert. In experimentellen Systemen wird eine Störung von ACHE genutzt, um die Regulation cholinerger Signalwege, die synaptische Organisation und Struktur-Funktions-Beziehungen des Enzyms zu untersuchen.
AChE Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACHE-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACHE abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACHE-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACHE-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.