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AAT Double Nickase Plasmid (h) | sc-401034-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AAT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401034-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SERPINA1 kodiert Alpha-1-Antitrypsin (AAT), einen sezernierten Serinprotease-Inhibitor, der neutrophile Elastase und verwandte Proteasen hemmt, um die Integrität der extrazellulären Matrix zu erhalten und proteasegetriebene inflammatorische Signalwege zu begrenzen. AAT wird vor allem von Hepatozyten synthetisiert und trägt in Leber und Lunge zum Protease–Antiprotease-Gleichgewicht bei; dadurch beeinflusst es Gewebeumbauprozesse, Reaktionen auf oxidativen Stress sowie zytokinregulierte Akut-Phase-Programme. Eine veränderte SERPINA1-Funktion oder -Expression ist mit Defekten der Proteostase und Sekretion, aberranter extrazellulärer Proteolyse und entzündungsassoziierten Gewebeschäden verknüpft. Diese Signalwege machen SERPINA1/AAT zu einem hilfreichen Ansatzpunkt für die Untersuchung der Serpin-Biologie, der Proteinfaltung/-Trafficking und proteaseregulierten Gewebeumbaus in humanen Zellmodellen.
AAT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SERPINA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SERPINA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SERPINA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SERPINA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.