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53BP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403004-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
53BP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403004-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TP53BP2 kodiert 53BP2 (auch als ASPP2 bekannt), einen prolinreichen Adapter, der an die DNA-Bindedomäne von p53 bindet und Transkriptionsprogramme moduliert, die Apoptose, Zellzykluskontrolle und Stressantworten steuern. Über Interaktionen mit Mitgliedern der p53-Familie sowie Komponenten zytoskelettaler und junctionaler Komplexe verknüpft 53BP2 die Genomüberwachung mit Zellpolarität und Überlebenssignalen. Es ist an Signalwegen beteiligt, die mit DNA-Schadensantworten, apoptotischer Signalübertragung und der Regulation transkriptioneller Outputs zusammenhängen, welche die zelluläre Fitness beeinflussen. Eine Fehlregulation der Expression oder Funktion von TP53BP2 wurde mit veränderter Aktivität des p53-Signalwegs in Verbindung gebracht und wird im Kontext der Tumorbiologie, genomischen Instabilität und Defekten des programmierten Zelltods untersucht.
53BP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TP53BP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TP53BP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TP53BP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TP53BP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.