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11β-HSD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401400-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
11β-HSD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401400-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HSD11B2 kodiert die humane 11β‑Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 2 (11β‑HSD2), eine NAD+-abhängige Oxidoreduktase, die Cortisol zu Cortison inaktiviert und dadurch die Signalübertragung am Mineralokortikoidrezeptor vor einem Überschuss an Glukokortikoiden schützt. Dieses Enzym ist ein zentraler Faktor des prärezeptorischen Stoffwechsels von Steroidhormonen und trägt zur Elektrolythomöostase in mineralokortikoid-empfindlichen Epithelien, einschließlich Niere und Kolon, bei. Eine veränderte Expression oder Aktivität von HSD11B2 ist mit einer Fehlregulation der Kortikosteroid-Signalgebung und Phänotypen vereinbar mit einem scheinbaren Mineralokortikoid-Exzess assoziiert, was es für Studien zur Hypertonie-Biologie und zur endokrinen Regulation relevant macht. 11β‑HSD2 wird außerdem in Plazenta- und Gefäßgeweben hinsichtlich seiner Rolle bei der Ausgestaltung der lokalen Glukokortikoid-Exposition und nachgeschalteter transkriptioneller Programme untersucht.
11β-HSD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSD11B2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSD11B2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSD11B2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSD11B2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.