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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
β-Gal Double Nickase Plasmid (h) | sc-401194-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β-Gal Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401194-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GLB1 kodiert die humane β-Galaktosidase (β-Gal), eine lysosomale Exoglykosidase, die terminale β-Galaktosereste von GM1-Gangliosid, Glykoproteinen und Glykosaminoglykanen abspaltet. Diese Aktivität unterstützt den lysosomalen katabolen Stofffluss und den Umsatz von Glycosphingolipiden und greift in endo-lysosomales Trafficking, die Autophagie-Lysosomen-Funktion sowie zelluläre Qualitätskontrollwege ein. Eine Störung von GLB1 beeinträchtigt die Substratbeseitigung und ist mit lysosomalen Speicherkrankheiten wie der GM1-Gangliosidose und dem Morquio-B-Syndrom assoziiert, weshalb GLB1 ein hilfreiches Modellgen für die Untersuchung lysosomaler Dysfunktion ist. GLB1 wird daher häufig im Kontext neurodegenerationsassoziierter Stressantworten, metabolischer Umprogrammierung und der zellulären Folgen einer gestörten Glykankonversion untersucht.
β-Gal Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.