Date published: 2026-7-12

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β-Gal Double Nickase Plasmid (h): sc-401194-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das β-Gal Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • β-Gal Double-Nickase-Plasmid (h) und β-Gal Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GLB1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: β-Gal: sc-377257
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    β-Gal Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401194-NIC
    20 µg
    $410.00

    β-Gal Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401194-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    GLB1 kodiert die humane β-Galaktosidase (β-Gal), eine lysosomale Exoglykosidase, die terminale β-Galaktosereste von GM1-Gangliosid, Glykoproteinen und Glykosaminoglykanen abspaltet. Diese Aktivität unterstützt den lysosomalen katabolen Stofffluss und den Umsatz von Glycosphingolipiden und greift in endo-lysosomales Trafficking, die Autophagie-Lysosomen-Funktion sowie zelluläre Qualitätskontrollwege ein. Eine Störung von GLB1 beeinträchtigt die Substratbeseitigung und ist mit lysosomalen Speicherkrankheiten wie der GM1-Gangliosidose und dem Morquio-B-Syndrom assoziiert, weshalb GLB1 ein hilfreiches Modellgen für die Untersuchung lysosomaler Dysfunktion ist. GLB1 wird daher häufig im Kontext neurodegenerationsassoziierter Stressantworten, metabolischer Umprogrammierung und der zellulären Folgen einer gestörten Glykankonversion untersucht.

    β-Gal Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLB1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.