Date published: 2026-7-16

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β6 Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h): sc-400062-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • β6 Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • β6 Tubulin CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom β6 Tubulin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom β6 Tubulin CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der TUBB6-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    β6 Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-400062-ACT
    20 µg
    $397.00

    β6 Tubulin CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-400062-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    TUBB6 kodiert das humane β6‑Tubulin, eine zentrale Untereinheit des α/β‑Tubulin‑Heterodimers, das zu Mikrotubuli polymerisiert und so die Zellarchitektur, den intrazellulären Transport sowie die Ausbildung des mitotischen Spindelapparats unterstützt. Durch dynamische Instabilität trägt β6‑Tubulin zur Umgestaltung des Zytoskeletts bei, die Vesikeltransport, Organellenpositionierung und Chromosomentrennung koordiniert. Die Regulation von Mikrotubuli greift in Signalwege ein, die Zellzyklusprogression, Polarität und Stressantworten steuern, und eine veränderte Tubulinzusammensetzung oder -expression kann die Mikrotubulidynamik beeinflussen. Ein fehlreguliertes Mikrotubuliverhalten ist mit proliferativen und neurobiologischen Phänotypen verknüpft, wodurch TUBB6 einen geeigneten Ansatzpunkt zur Untersuchung zytoskelettassoziierter Krankheitsmechanismen darstellt.

    β6 Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TUBB6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    β6 Tubulin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TUBB6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TUBB6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen β6 Tubulin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TUBB6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von β6 Tubulin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des β6 Tubulin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TUBB6-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.