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α Enolase Double Nickase Plasmid (h) | sc-400633-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
α Enolase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400633-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENO1 kodiert die humane α-Enolase, ein bifunktionales Enzym, das in der Glykolyse den Schritt von 2-Phosphoglycerat zu Phosphoenolpyruvat katalysiert und allgemein zum zellulären Energiestoffwechsel beiträgt. Über seine metabolische Funktion hinaus wird α-Enolase mit der Bindung von Plasminogen an der Zelloberfläche sowie mit stressresponsiven Signalprogrammen in Verbindung gebracht, die Proliferation, Migration und Überleben beeinflussen. Die ENO1-Aktivität ist mit der Umprogrammierung der Glykolyse, Hypoxie-Anpassungswegen und weiteren Stoffwechselprozessen verknüpft, die in der Krebsbiologie und in entzündlichen Kontexten häufig untersucht werden. Eine dysregulierte ENO1-Expression oder -Lokalisation ist mit veränderten metabolischen Phänotypen assoziiert und wurde unter anderem im Zusammenhang mit Tumorprogression, Autoimmunität und Modellen neurodegenerativer Erkrankungen untersucht.
α Enolase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENO1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENO1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENO1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENO1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.