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α-actinin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400379-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
α-actinin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400379-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACTN1 kodiert das humane α‑Actinin‑1, ein Aktinfilament‑vernetzendes Protein, das in Stressfasern, fokalen Adhäsionen und kortikalen Aktinnetzwerken lokalisiert ist und so Zellform, Adhäsion und Migration unterstützt. Durch die Organisation von F‑Aktin‑Bündeln und die Kopplung zytoskelettaler Dynamik an integrinvermittelte Signalwege trägt α‑Actinin‑1 zur Mechanotransduktion und zur Regulation von Membran‑Zytoskelett‑Interaktionen bei. Die ACTN1‑Aktivität beeinflusst unter anderem die Thrombozytenbildung, die Zellmotilität und die Stabilität von Zellkontakten; eine veränderte ACTN1‑Funktion wurde mit erblichen Thrombozytenerkrankungen wie der ACTN1‑assoziierten Thrombozytopenie in Verbindung gebracht. Als weit verbreitet exprimierter Regulator des Zytoskeletts wird es häufig in Kontexten des Aktin‑Remodelings, adhäsionsabhängiger Signalübertragung und zytoskelettbezogener Krankheitsphänotypen untersucht.
α-actinin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACTN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACTN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACTN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACTN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.