



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Zscan4c Double Nickase Plasmid (m) | sc-434121-NIC | 20 µg | $410.00 |
Zscan4c (zinc finger and SCAN domain containing 4C) ist ein Transkriptionsfaktor der Maus, der überwiegend mit dem zweizellartigen Zustand (Two-Cell-like State) in der frühen Embryogenese sowie mit Subpopulationen pluripotenter Stammzellen assoziiert ist. Ihm wird eine Rolle in Programmen zur Genomstabilität zugeschrieben, darunter die Regulation der Telomerlänge, DNA-Reparatur und Chromatin-Remodelling, und er wurde mit der Aktivierung von Transkriptionsnetzwerken der Furchungsstadien in Verbindung gebracht. Die Aktivität der Zscan4-Familie wird häufig im Kontext epigenetischer Reprogrammierung, totipotenzassoziierter Genexpression und der Aufrechterhaltung der genomischen Integrität unter replikativem Stress untersucht. Eine Fehlregulation dieser Prozesse ist relevant für Entwicklungsanomalien und Phänotypen genomischer Instabilität, die als Grundlage für Modelle der onkogenen Transformation und von Stammzelldysfunktionen dienen können.
ZSCAN4C Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Zscan4c-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Zscan4c abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Zscan4c-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Zscan4c-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.