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ZADH2 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-408358 | 20 µg | $397.00 |
ZADH2 (zinkbindendes Alkoholdehydrogenase-Domänen-enthaltendes Protein 2) kodiert eine mutmaßliche Oxidoreduktase mit einem alkoholdehydrogenaseähnlichen Zinkbindemotiv, was auf eine Rolle in der zellulären Redoxchemie und im Stoffwechsel hindeutet. Als Bestandteil einer breiteren Dehydrogenase/Reduktase-Landschaft dürfte ZADH2 cofactorabhängige enzymatische Prozesse beeinflussen, die mit Lipid- und Aldehydverarbeitung, Reaktionen auf oxidativen Stress sowie der mitochondrialen oder zytosolischen metabolischen Homöostase verknüpft sind. Veränderungen in der Aktivität von Redox- und Stoffwechselenzymen stehen häufig mit veränderter Proliferation, Differenzierung und Stressanpassung in menschlichen Geweben in Zusammenhang, wodurch ZADH2 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur metabolischen Umprogrammierung und zur Kontrolle von Zellzuständen ist. Die fortlaufende Untersuchung von ZADH2-Expression und -Funktion in unterschiedlichen Gewebekontexten spricht dafür, es eher in der pfadorientierten Forschung als in einem einzelnen krankheitsspezifischen Modell einzusetzen.
Das ZADH2 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des ZADH2-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des ZADH2-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von ZADH2 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die ZADH2-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von ZADH2-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der ZADH2-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.