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VPS13A Double Nickase Plasmid (h) | sc-407168-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VPS13A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407168-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VPS13A kodiert ein großes peripheres Membranprotein, das an Kontaktstellen zwischen Organellen lokalisiert ist und den Lipidtransport sowie die Membranhomöostase unterstützt; hierfür sind Funktionen im endosomalen Transport, in der Autophagie und in der Mitochondrienfunktion etabliert. In Neuronen und anderen metabolisch aktiven Zellen trägt VPS13A dazu bei, Organellenmorphologie und intrazelluläre Verteilung aufrechtzuerhalten, indem es Lipidaustausch und Membran-Remodeling koordiniert. Eine Störung von VPS13A beeinträchtigt zelluläre Stressantworten und die Vesikeldynamik und macht das Gen zu einem zentralen Ansatzpunkt für die Untersuchung der Biologie von Membrankontaktstellen und von Qualitätskontrollwegen für Organellen. Loss-of-function-Varianten sind mit neurodegenerativen Phänotypen assoziiert und liefern damit einen krankheitsrelevanten Rahmen für mechanistische Studien in humanen Zellmodellen.
VPS13A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VPS13A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VPS13A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VPS13A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VPS13A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.