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Vitamin D Receptor/VDR Double Nickase Plasmid (m) | sc-423664-NIC | 20 µg | $410.00 |
Vdr kodiert den Vitamin‑D‑Rezeptor (VDR), einen ligandaktivierten nukleären Rezeptor, der mit RXR heterodimerisiert, um die Transkription an Vitamin‑D‑Response‑Elementen zu regulieren und Chromatinzustände an zahlreichen Ziel-Loci umzustrukturieren. In Mauszellen verknüpft die VDR‑Signalgebung die Homöostase von Calcium und Phosphat mit zellulären Programmen, die Differenzierung, Barriereintegrität und Immunmodulation steuern, und kann mit Wnt/β‑Catenin‑, NF‑κB‑ und MAPK‑gekoppelten Transkriptionsnetzwerken interagieren. Die Vdr‑Aktivität beeinflusst die Genexpression in Osteoblasten und Osteoklasten, epitheliale Tight‑Junction‑ und antimikrobielle Antworten sowie Stoffwechselwege, die auf endokrine Signale reagieren. Störungen der Vdr‑abhängigen Transkription werden breit in Modellen von Knochen‑ und Mineralstoffstörungen, inflammatorischen Phänotypen sowie veränderter epithelialer oder metabolischer Homöostase untersucht.
Vitamin D Receptor/VDR Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Vdr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Vdr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Vdr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Vdr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.