



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Vasohibin-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-433622-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Vasohibin-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-433622-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Vash1** kodiert **Vasohibin-1**, einen von Endothelzellen stammenden Regulator der Angiogenese, der als negativer Feedback-Faktor wirkt und durch proangiogene Signale wie **VEGF** induziert wird. Vasohibin-1 moduliert Proliferation, Migration und Sprossung von Endothelzellen und ist in Programme der vaskulären Homöostase eingebunden, die den Umbau der extrazellulären Matrix und die Gefäßreifung mitprägen. Aufgrund seines Einflusses auf angiogene Signalnetzwerke wird die **Vash1**-Expression häufig in Modellen der Tumorvaskularisierung, der durch Ischämie ausgelösten Neovaskularisation und in inflammatorischen Mikroumgebungen untersucht. Diese Eigenschaften machen Vasohibin-1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um das Zusammenspiel (Cross-Talk) zwischen Hypoxie-/VEGF-Signalgebung, endothelialen Stressantworten und Gewebeumbau zu analysieren.
Vasohibin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Vash1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Vash1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Vash1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Vash1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.