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UTX Double Nickase Plasmid (h) | sc-402761-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UTX Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402761-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KDM6A kodiert UTX, eine H3K27me3-spezifische Histon-Demethylase, die der Polycomb-vermittelten Repression entgegenwirkt und dadurch die Transkriptionsaktivierung fördert. UTX wirkt in Chromatin-Remodeling-Komplexen und steuert über epigenetische Umgestaltung die Linienfestlegung, die Zellzykluskontrolle sowie DNA-schadensresponsive Transkriptionsprogramme. Durch die Beeinflussung der Zugänglichkeit von Enhancern und Promotoren prägt KDM6A entwicklungsbezogene Genregulationsnetzwerke und immunassoziierte Signalwege. Eine Dysregulation oder ein Verlust von KDM6A ist mit aberranten Chromatinzuständen verknüpft, die bei verschiedenen Krebsarten und angeborenen Entwicklungsstörungen beobachtet werden, was KDM6A als Modell für epigenetische Krankheitsmechanismen stützt.
UTX Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KDM6A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KDM6A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KDM6A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KDM6A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.