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USP9X Double Nickase Plasmid (h) | sc-402285-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP9X Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402285-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
USP9X kodiert eine große ubiquitinspezifische Protease, die Ubiquitin von Proteinsubstraten entfernt und damit deren Stabilität, Lokalisation und Signalweitergabe reguliert. USP9X ist an der ubiquitinabhängigen Proteostase beteiligt und greift in Signalwege ein, die Zellschicksalsentscheidungen, Zellzyklusprogression, DNA-Schadensantworten und Stresssignale steuern, einschließlich der Modulation von Kinase- und apoptosebezogenen Netzwerken. Über seine deubiquitinierende Aktivität beeinflusst USP9X den endozytotischen Transport und den Proteinumsatz wichtiger regulatorischer Faktoren und prägt dadurch Transkriptionsprogramme und die zelluläre Homöostase. Eine fehlregulierte Expression oder Aktivität von USP9X wurde mit veränderten Signalzuständen in neuroentwicklungsbedingten Störungen sowie in verschiedenen Krebskontexten in Verbindung gebracht, was USP9X zu einem häufigen Ziel in mechanistischen Studien zur Biologie des Ubiquitin-Systems macht.
USP9X Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP9X-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP9X abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP9X-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP9X-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.