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USP6 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406687-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
USP6 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-406687-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
USP6 (Ubiquitin-spezifische Peptidase 6) kodiert ein deubiquitinierendes Enzym, das die Proteinstabilität und die Signalstärke moduliert, indem es die Ubiquitin-Konjugation rückgängig macht. Durch die Regulation des ubiquitinabhängigen Abbaus sowie des Transports und Traffickings von Proteinen kann USP6 Signalwege beeinflussen, die mit Rezeptorsignalisierung, Zytoskelett-Remodellierung und entzündlichen Transkriptionsprogrammen verknüpft sind, einschließlich NF-κB-assoziierter Antworten. Eine fehlregulierte USP6-Expression ist eng mit benignen mesenchymalen Neoplasien wie der aneurysmatischen Knochenzyste und der nodulären Fasziitis assoziiert, bei denen Promotor-Swapping-Ereignisse eine abnorme Transkription antreiben. Daher wird USP6 intensiv untersucht, um zu verstehen, wie veränderte Deubiquitinierung zelluläre Signalnetzwerke und phänotypische Eigenschaften, die für das Tumormikromilieu relevant sind, umgestaltet.
USP6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen USP6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
USP6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des USP6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der USP6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen USP6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native USP6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von USP6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des USP6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem USP6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.