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USP31 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-429270-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Usp31** kodiert **USP31**, ein deubiquitinierendes Enzym, das Ubiquitin-Ketten bearbeitet, um die Proteinstabilität und die Dauer von Signalsignalen zu modulieren. USP31 wurde mit der Regulation von Entzündungs- und Stressantwort-Signalwegen in Verbindung gebracht, darunter Pfade, die auf **NF-κB** und angeborene immunologische Transkriptionsprogramme zusammenlaufen. Durch die Umgestaltung des ubiquitinabhängigen Abbaus von Signalweg-Intermediaten kann USP31 das Zellüberleben, Zytokinantworten und die Proteostase beeinflussen. Fehlregulierte Ubiquitin-Signalgebung unter Beteiligung von Deubiquitinasen wie USP31 wird häufig in Modellen chronischer Entzündung, Immundysfunktion und onkogener Signalnetzwerke untersucht.
USP31 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Usp31-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
USP31 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Usp31-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Usp31-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen USP31-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Usp31-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von USP31-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des USP31-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Usp31-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.