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USP22 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432127-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP22 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-432127-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen *Usp22* kodiert USP22, ein deubiquitinierendes Enzym innerhalb des SAGA-Transkriptionskoaktivator-Komplexes, das Ubiquitin von Histon H2B und weiteren Substraten entfernt, um die Chromatinzugänglichkeit und Genexpressionsprogramme zu modulieren. Durch die Regulation von Transkriptionsinitiation und -elongation beeinflusst USP22 den Zellzyklusverlauf, DNA-Schadensantworten sowie differenzierungsassoziierte Signalwege. Eine veränderte USP22-Aktivität wurde mit dysregulierten Transkriptionsnetzwerken und gestörter Proteostase in Verbindung gebracht, was sie für Studien zu onkogenem Signaling, stammzellähnlichen Phänotypen und der epigenetischen Kontrolle von Tumorsuppressor- und Proliferationsgenen relevant macht. In Mausmodellen wird die Störung von *Usp22* eingesetzt, um zu untersuchen, wie ubiquitinabhängiges Chromatin-Remodeling die Gewebehomöostase und krankheitsassoziierte Transkriptionszustände prägt.
USP22 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Usp22-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Usp22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Usp22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Usp22-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.