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UGT2A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407270-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UGT2A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407270-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UGT2A1 kodiert eine mikrosomale UDP-Glucuronosyltransferase, die die Glucuronidierung verschiedenster kleiner Moleküle katalysiert und dadurch deren Wasserlöslichkeit erhöht, was Entgiftung und Ausscheidung unterstützt. Diese Phase‑II‑Stoffwechselaktivität ist in epithelialen Geweben in die Eliminationswege für Xenobiotika und Endobiotika eingebunden und beeinflusst die lokale chemische Exposition sowie zelluläre Stressantworten. Veränderungen in der Expression oder Aktivität von UGT2A1 können die Profile von Glucuronid‑Konjugaten verändern und wurden im Zusammenhang mit dem Metabolismus von Duftstoffen und der Anfälligkeit für chemikalieninduzierte epitheliale Schädigungen untersucht. Daher ist UGT2A1 ein nützliches Ziel, um gewebespezifische Konjugationskapazitäten und deren nachgeschaltete Effekte auf Redox‑Gleichgewicht und inflammatorische Signalwege zu analysieren.
UGT2A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UGT2A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UGT2A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UGT2A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UGT2A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.