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UGCG Double Nickase Plasmid (m) | sc-423600-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Ugcg kodiert die UDP-Glukose-Ceramid-Glukosyltransferase (UGCG), ein im Golgi lokalisiertes Enzym, das den ersten Glykosylierungsschritt katalysiert, bei dem Ceramid zu Glukosylceramid umgewandelt wird, und damit die Biosynthese von Glykosphingolipiden einleitet. Durch die Kontrolle zellulärer Ceramid-Pools und der nachgeschalteten Produktion von Gangliosiden und Globosiden beeinflusst UGCG die Zusammensetzung von Membran-Mikrodomänen, den vesikulären Transport und die rezeptorvermittelte Signalübertragung. Eine veränderte UGCG-Aktivität stört die Sphingolipid-Homöostase und wurde mit Defekten im Lipidstoffwechsel, in immun- und entzündungsbezogener Signalgebung sowie mit Veränderungen zellulärer Stressantworten in Verbindung gebracht, die für metabolische und neurobiologische Phänotypen relevant sind. Als „Gatekeeper“ dieses Signalwegs wird UGCG breit untersucht, insbesondere hinsichtlich seiner Rolle bei der Modulation der Apoptoseempfindlichkeit, von Differenzierungsprogrammen und membranabhängigen Signalnetzwerken.
UGCG Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ugcg-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ugcg abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ugcg-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ugcg-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.