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UDG Double Nickase Plasmid (h) | sc-403189-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UDG Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403189-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **UNG**-Gen kodiert die Uracil-DNA-Glykosylase (UDG), einen zentralen Initiator der Basenexzisionsreparatur, der Uracil aus der DNA entfernt, das durch Cytosin-Desaminierung oder Fehlinkorporation von dUTP entsteht. Durch die Erzeugung abasischer Stellen, die anschließend von AP-Endonukleasen, Polymerasen und Ligasen weiterverarbeitet werden, trägt UNG dazu bei, die Genomintegrität während DNA-Replikation und -Reparatur aufrechtzuerhalten. Die UNG-Aktivität greift zudem in Prozesse der Antikörperdiversifizierung in B-Zellen ein, indem sie die Verarbeitung von Uracil-Läsionen mitprägt, die während der somatischen Hypermutation und des Klassenwechsel-Rekombinationsprozesses eingebracht werden. Eine fehlregulierte Uracil-Verarbeitung und eine beeinträchtigte Basenexzisionsreparatur wurden mit erhöhter Mutationslast und Phänotypen genomischer Instabilität in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie sowie für Modelle inflammationsassoziierter DNA-Schädigung relevant sind.
UDG Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UNG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UNG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UNG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UNG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.