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Tyrosinase Double Nickase Plasmid (m) | sc-423566-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tyrosinase Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423566-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Tyr** kodiert die Tyrosinase, eine kupferabhängige Oxidase, die zentrale, geschwindigkeitsbestimmende Schritte der Melaninbiosynthese katalysiert, darunter die Umwandlung von L‑Tyrosin zu DOPA und DOPAchinon in Melanosomen. Die Tyrosinaseaktivität ist in Programme der Melanozytendifferenzierung sowie in Wege der Organellenbiogenese eingebunden, die Pigmentproduktion, -transport und -speicherung steuern. Eine Störung von **Tyr** beeinträchtigt die Synthese von Eumelanin und Phäomelanin und verändert dadurch Pigmentierungsphänotypen, die in der Entwicklungs- und Zellbiologie häufig als gut handhabbare Readouts verwendet werden. Da Gene des Melaninstoffwechsels die oxidative Chemie und zelluläre Stressantworten beeinflussen, wird **Tyr** oft in Modellen zur Pigmentvariation und zu verwandten genetischen Erkrankungen untersucht.
Tyrosinase Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tyr-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tyr abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tyr-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tyr-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.