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tsg 101 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400290-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
tsg 101 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400290-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TSG101 kodiert das Tumorsuszeptibilitätsgen 101 (tsg101), eine zentrale Komponente des ESCRT-I-Komplexes, der die endosomale Sortierung und die Biogenese multivesikulärer Körperchen koordiniert, um die Herunterregulation von Rezeptoren und den Umsatz von Membranproteinen zu steuern. Über ESCRT-abhängige Membranabspaltung trägt TSG101 außerdem zur Abtrennung während der Zytokinese, zur Exosomenbildung und zum Knospen umhüllter Viren bei und ist damit mit vesikulärem Transport sowie Membran-Remodeling‑Prozessen verknüpft. Seine Aktivität steht in Wechselwirkung mit der ubiquitinabhängigen Erkennung von Frachtproteinen und der Abschwächung von Signalwegen, wodurch es die Dynamik von Wachstumsfaktorrezeptoren und die Proteostase beeinflusst. Eine Fehlregulation von TSG101 wurde mit verändertem endolysosomalem Transport und aberranten Signalzuständen in unterschiedlichen Krebsarten und infektionsbezogenen Modellen in Verbindung gebracht, was es für mechanistische Studien der zellulären Homöostase relevant macht.
tsg 101 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TSG101-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TSG101 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TSG101-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TSG101-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.