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TREK-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402212-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TREK-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402212-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **KCNK2** kodiert **TREK-1 (K2P2.1)**, einen Kaliumkanal der Zwei-Poren-Domäne, der eine Hintergrund-K+-Leitfähigkeit bereitstellt und das Ruhemembranpotenzial sowie die zelluläre Erregbarkeit mitprägt. Die TREK-1-Aktivität wird durch Membranspannung und vielfältige Signalinputs reguliert, darunter GPCR-gekoppelte Second Messenger, Phospholipide und Kinasen, wodurch mechanische und metabolische Signale an den Ionenfluss gekoppelt werden. Im Nervensystem moduliert TREK-1 die neuronale Erregungsaktivität, die synaptische Transmission und die Reaktionen auf osmotische sowie pH-Änderungen; zudem wird es auch in anderen erregbaren und nicht erregbaren Geweben exprimiert, wo es die Membranpolarisierung beeinflusst. Veränderte KCNK2/TREK-1-Funktion wird mit neurologischen und psychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Schmerzverarbeitung, stimmungsrelevanten neuronalen Schaltkreisen und ischämiebedingten Stressantworten untersucht.
TREK-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.