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TRB-3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-432803-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Trib3** kodiert **TRB-3**, eine Pseudokinase, die als stressresponsives Scaffold-Protein wirkt und die Signaltransduktion eher durch Organisation von Signalproteinen als durch katalytische Aktivität reguliert. TRB-3 moduliert die **PI3K–AKT**-Signalgebung über Protein-Protein-Interaktionen, beeinflusst Insulin- und Nährstoffsensorik und ist in Programme des **ER-Stresses** sowie der **integrierten Stressantwort** eingebunden. Es wurde mit der Regulation von Apoptose, Autophagie und metabolischer Genexpression in Verbindung gebracht, unter anderem über Signalwege, an denen **ATF4/CHOP** und **MAPK**-Signalgebung beteiligt sind. Eine Fehlregulation der TRB-3-Aktivität wird häufig in Zusammenhängen wie Stoffwechselstörungen, Entzündung und Stressadaptation untersucht, unter anderem in Geweben wie Leber und Fettgewebe sowie in Immunzellkompartimenten.
TRB-3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Trib3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Trib3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Trib3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Trib3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.