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TPCN2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402960-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TPCN2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402960-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes TPCN2 (Two-Pore-Segment-Kanal 2) kodiert einen NAADP-sensitiven endolysosomalen Kationenkanal, der die Ca²⁺-Freisetzung aus sauren Organellen reguliert und so die luminale Ionenhomöostase mit der zytosolischen Ca²⁺-Signalgebung koppelt. Die Aktivität von TPCN2 beeinflusst den Endosom–Lysosom-Transport, die Autophagie-Lysosom-Funktion, vesikuläre Fusion sowie nährstoffabhängige Signalwege einschließlich der mTOR-Signalgebung. Im Zusammenhang mit diesen Prozessen wurde TPCN2 in der Pigmentierungsbiologie, der metabolischen Regulation und zellulären Stressantworten untersucht, die von der Dynamik lysosomaler Signalgebung abhängen. Eine fehlregulierte endolysosomale Ca²⁺-Handhabung, die mit der Funktion von TPCN2 verknüpft ist, ist zudem relevant für Modelle der Neurodegeneration und des Pathogeneintritts, bei denen der intrazelluläre Membrantransport ein entscheidender Faktor ist.
TPCN2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TPCN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TPCN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TPCN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TPCN2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.