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TP53INP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405261-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TP53INP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405261-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TP53INP2 (tumor protein p53 inducible nuclear protein 2) kodiert ein stressresponsives Adapterprotein, das Autophagie und vesikulären Transport koordiniert und insbesondere an der Bildung von Autophagosomen sowie am selektiven Umgang mit Fracht beteiligt ist. TP53INP2 interagiert mit Autophagie-Komponenten wie Proteinen der LC3-/GABARAP-Familie und trägt zur Regulation der zellulären Homöostase bei Nährstoffmangel und anderen Stressbedingungen bei. Über diese Funktionen ist TP53INP2 mit Signalwegen verknüpft, die Stoffwechsel, Proteinumsatz und die Qualitätskontrolle von Organellen steuern – Prozesse, die in der Krebsbiologie sowie in entzündlichen oder neurodegenerativen Kontexten häufig verändert sind. Eine veränderte Expression oder Funktion von TP53INP2 wurde mit dysregulierter Autophagie und gestörten zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, was seine Untersuchung im Hinblick auf Überlebensmechanismen, Anpassung und Entscheidungen über das Zellschicksal unterstützt.
TP53INP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TP53INP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TP53INP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TP53INP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TP53INP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.