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TOCA-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408893-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TOCA-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408893-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FNBP1L kodiert TOCA-1, einen Adapter mit F-BAR- und SH3-Domänen, der die Erkennung von Membrankrümmung mit dem Umbau des Aktin-Zytoskeletts koppelt. TOCA-1 koordiniert die Cdc42-abhängige Rekrutierung und Aktivierung von N-WASP und dem Arp2/3-Komplex und unterstützt dadurch die clathrinvermittelte Endozytose, den Vesikeltransport sowie die Bildung dynamischer Aktinstrukturen wie Filopodien und Invadopodien. Über diese Prozesse trägt TOCA-1 zu Zellpolarität, Migration und adhäsionsabhängiger Signalübertragung in Signalwegen bei, die mit Rho-GTPasen und der Regulation des kortikalen Aktins verknüpft sind. Eine fehlregulierte, TOCA-1-assoziierte Aktindynamik wurde u. a. im Zusammenhang mit veränderter Zellbeweglichkeit und invasivem Verhalten untersucht, wodurch FNBP1L ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur Kontrolle des Zytoskeletts darstellt.
TOCA-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FNBP1L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FNBP1L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FNBP1L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FNBP1L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.