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TBK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401066-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TBK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401066-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TBK1 (TANK-binding kinase 1) ist eine Serin/Threonin-Kinase, die angeborene Immun- und Stress-Signalwege integriert, indem sie zentrale Substrate wie IRF3/IRF7 phosphoryliert und so nachgeschaltete Typ-I-Interferon-Antworten downstream von Pattern-Recognition-Rezeptoren auslöst. Zudem ist TBK1 über Adapterkomplexe einschließlich TANK, NAP1 und SINTBAD mit der NF-κB-Signalgebung verknüpft und prägt dadurch entzündliche Transkriptionsprogramme. Über die Immunfunktion hinaus reguliert TBK1 selektive Autophagie und Mitophagie durch die Phosphorylierung von Autophagie-Rezeptoren wie Optineurin und p62/SQSTM1 und verbindet damit Pathogenerkennung mit der Qualitätskontrolle von Organellen. Genetische und funktionelle Störungen von TBK1 wurden mit Neurodegeneration und fehlregulierten Entzündungszuständen in Verbindung gebracht, wodurch TBK1 ein häufig genutzter Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Wechselwirkung zwischen Immunität und Autophagie ist.
TBK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TBK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TBK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TBK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TBK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.