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TBC1D23 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417378-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TBC1D23 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417378-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TBC1D23 kodiert ein TBC-Domänen-(Tre-2/Bub2/Cdc16-)haltiges Protein, das an vesikulärem Transport und der Sortierung von Fracht beteiligt ist. Es gibt Hinweise darauf, dass es den Transport vom Endosom zum Golgi-Apparat durch Interaktionen mit der Golgin-Tethering-Maschinerie koordiniert. Durch die Beeinflussung der Membrandynamik und der Proteinlokalisation trägt TBC1D23 zur intrazellulären Organisation von Signal- und Sekretionswegen bei, die für die neuronale Entwicklung und polarisierte Zellen relevant sind. Eine Störung von TBC1D23 wurde mit neurodevelopmentalen Phänotypen und veränderter Gehirnmorphologie in Verbindung gebracht, was seine Bedeutung für die Bildung neuronaler Schaltkreise und die zelluläre Homöostase unterstreicht. Diese Eigenschaften machen TBC1D23 zu einem nützlichen Ziel, um die trafficking-abhängige Regulation der Proteinverteilung, synaptische oder axonale Prozesse sowie krankheitsrelevante zelluläre Phänotypen in humanen Modellen zu untersuchen.
TBC1D23 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TBC1D23-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TBC1D23 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TBC1D23-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TBC1D23-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.