Date published: 2026-7-14

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T1R2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402555-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • T1R2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • T1R2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom T1R2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom T1R2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der TAS1R2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    T1R2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402555-ACT
    20 µg
    $397.00

    T1R2 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402555-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen TAS1R2 kodiert die Süßgeschmacksrezeptor‑Untereinheit T1R2, einen GPCR der Klasse C, der mit TAS1R3 zu einem Heterodimer zusammentritt, um Zucker und Süßstoffe zu erkennen. Über die orale Geschmackswahrnehmung hinaus trägt T1R2 zur Nährstoffsensorik in extraoralen Geweben wie Darm und Pankreas bei und beeinflusst über GPCR‑vermittelte Second‑Messenger‑Signalwege die glukoseabhängige Signalübertragung, Hormonausschüttung und metabolische Homöostase. Veränderungen der TAS1R2‑Expression oder ‑Signalgebung wurden im Zusammenhang mit einer gestörten Energiebilanz und Glukoseverwertung untersucht; entsprechende Assoziationen werden auch in der Forschung zu Stoffwechselerkrankungen beschrieben. Als Nährstoffsensor‑Rezeptor bietet T1R2 ein gut zugängliches Modell zur Untersuchung von Rezeptor‑Trafficking, Heterodimerisierung und nachgeschalteten transkriptionellen Antworten auf Kohlenhydrat‑Stimuli.

    T1R2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TAS1R2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    T1R2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TAS1R2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TAS1R2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen T1R2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TAS1R2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von T1R2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des T1R2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TAS1R2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.