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Syntaxin 5 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402516-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **STX5** kodiert **Syntaxin 5**, ein zentrales **Qa‑SNARE**, das das Andocken von Vesikeln und die Membranfusion im frühen sekretorischen Weg vermittelt und so den Transport vom ER zum Golgi sowie den Transport innerhalb des Golgi unterstützt. Durch die Koordination der SNARE‑Komplexassemblierung am cis‑Golgi und im ER‑Golgi‑Zwischenkompartiment trägt STX5 zur Aufrechterhaltung der Golgi‑Organisation, der Proteinglykosylierung und der polarisierten Sekretion bei. Störungen des STX5‑abhängigen Traffickings können die Proteostase und die Glykanverarbeitung beeinträchtigen und dadurch Signalwege beeinflussen, die die Rezeptorreifung, die Lokalisation von Membranproteinen und die Handhabung sekretorischer Fracht steuern. Eine veränderte Funktion des sekretorischen Weges unter Beteiligung von STX5 wurde in der Literatur mit zellulären Stressantworten sowie mit Phänotypen in Verbindung gebracht, die für angeborene Glykosylierungsstörungen und allgemeinere, trafficking‑assoziierte Krankheitsmechanismen relevant sind.
Syntaxin 5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen STX5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Syntaxin 5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des STX5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der STX5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Syntaxin 5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native STX5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Syntaxin 5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Syntaxin 5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem STX5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.