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Synaptojanin 2 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423241-ACT | 20 µg | $397.00 |
Mouse Synj2 kodiert Synaptojanin 2, eine Phosphoinositid-5-Phosphatase, die die Phosphatidylinositol-Signalübertragung reguliert, indem sie PIP2 und verwandte Lipide an endozytotischen Membranen dephosphoryliert. Durch die Kontrolle der clathrinvermittelten Endozytose, der Internalisierung von Rezeptoren und des aktinabhängigen Membran-Remodelings trägt Synaptojanin 2 dazu bei, Vesikeltransport und die Dynamik intrazellulärer Signalwege zu koordinieren. Die Aktivität der Synaptojanin-Familie ist eng mit dem Recycling synaptischer Vesikel und einer allgemeinen neuronalen Membranhomöostase verknüpft, und ein veränderter Phosphoinositid-Stoffwechsel wurde mit Mechanismen neuroentwicklungsbedingter und neurodegenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Synj2 wird außerdem in Kontexten untersucht, in denen endozytotischer Fluss und Phosphoinositid-Umsatz die Wachstumsfaktor-Signalgebung und zelluläre Migrationsphänotypen beeinflussen.
Synaptojanin 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Synj2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Synaptojanin 2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Synj2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Synj2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Synaptojanin 2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Synj2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Synaptojanin 2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Synaptojanin 2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Synj2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.