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SUMO-2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401111-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes **SUMO2** kodiert **SUMO-2**, einen ubiquitinähnlichen Modifikator, der in einem dynamischen posttranslationalen Modifikationszyklus kovalent an Zielproteine gekoppelt wird und so Protein stabilität, subzelluläre Lokalisation und den Aufbau makromolekularer Komplexe reguliert. Eine SUMO-2‑abhängige SUMOylierung beeinflusst über SUMO‑E1/E2/E3‑Enzymkaskaden sowie die koordinierte DeSUMOylierung durch SENP-Proteasen die Signalgebung und Reparatur bei DNA-Schäden, die Chromatinorganisation, die Transkriptionskontrolle und den Zellzyklusverlauf. SUMO-2 kann Poly‑SUMO-Ketten bilden, die mit SUMO‑zielgerichteten Ubiquitin‑Ligasen interagieren und damit SUMOylierung mit Proteostase und stressadaptiven Antworten verknüpfen. Eine fehlregulierte SUMO2-Aktivität und veränderte SUMOylierungsmuster werden häufig in Zusammenhängen mit onkogener Signalgebung, Neurodegeneration und inflammatorischem Stress untersucht, bei denen Veränderungen auf Netzwerkebene in Transkription und Genomerhalt eine Rolle spielen.
SUMO-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SUMO2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SUMO-2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SUMO2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SUMO2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SUMO-2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SUMO2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SUMO-2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SUMO-2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SUMO2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.