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STEAP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410402-NIC | 20 µg | $410.00 |
STEAP2 (six transmembrane epithelial antigen of the prostate 2) ist eine membranassoziierte Metalloreduktase, die im Prostataepithel angereichert ist und die Reduktion von Eisen(III)- und Kupfer(II)-Ionen katalysiert. Dadurch unterstützt sie die zelluläre Aufnahme von Eisen und Kupfer sowie die Redox-Homöostase. Durch die Modulation der Metallverfügbarkeit beeinflusst STEAP2 Antworten auf oxidativen Stress, den mitochondrialen Stoffwechsel und proliferative Signalprogramme, die mit eisenabhängigen enzymatischen Prozessen verknüpft sind. Eine dysregulierte STEAP2-Expression wurde bei Prostatakrebs und anderen malignen Erkrankungen beschrieben, bei denen ein veränderter Metallstoffwechsel Wachstum, Differenzierung und Invasivität von Tumorzellen neu ausprägen kann. Als oberflächenlokalisiertes Redoxenzym eignet sich STEAP2 außerdem zur Untersuchung des endosomalen/sekretorischen Traffickings und des Crosstalks metallabhängiger Signalwege in menschlichen Zellen.
STEAP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STEAP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STEAP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STEAP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STEAP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.