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Sox10 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400129-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Sox10 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400129-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SOX10 kodiert den SRY-Box-Transkriptionsfaktor Sox10, einen abstammungslinienbestimmenden Regulator der Neuralleistenentwicklung, der Differenzierungs- und Erhaltungsprogramme in Schwann-Zellen, Oligodendrozyten und Melanozyten steuert. Sox10 koordiniert Genexpressionsnetzwerke, die an der Festlegung glialer Zellschicksale, der Myelinisierung und der Biologie pigmentbildender Zellen beteiligt sind, und integriert dabei entwicklungsbiologische Signaleingänge wie Wnt und Notch, um Zellidentität und Reifung zu prägen. Störungen SOX10-abhängiger transkriptioneller Schaltkreise stehen mit Neurokristopathie-Phänotypen in Verbindung und wurden sowohl bei angeborenen Erkrankungen, die die Funktion des peripheren Nervensystems und die Pigmentierung betreffen, als auch in der Melanombiologie beschrieben. In menschlichen Modellsystemen dient SOX10 als zentraler Knotenpunkt zur Untersuchung transkriptioneller Regulation, von Zellzustandsübergängen und entwicklungsbezogener Genregulationsnetzwerke.
Sox10 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SOX10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SOX10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SOX10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SOX10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.