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SOAT1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-417623-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
SOAT1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-417623-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
SOAT1 (Sterol-O-Acyltransferase 1; ACAT1) ist ein membranständiges Enzym des endoplasmatischen Retikulums, das die Veresterung von freiem Cholesterin zu Cholesterinestern katalysiert und damit die Biogenese von Lipidtröpfchen sowie die zelluläre Cholesterin-Homöostase unterstützt. Durch das Puffern überschüssiger Sterole beeinflusst SOAT1 die Membranzusammensetzung, den Lipoproteinstoffwechsel und sterol-empfindliche Signalwege, einschließlich SREBP-regulierter Lipidprogramme und entzündlicher Antworten in Makrophagen. Eine veränderte SOAT1-Aktivität wurde mit der Bildung von Schaumzellen, neurodegenerativen Störungen der Lipidregulation und einer in mehreren Tumorkontexten beobachteten metabolischen Umprogrammierung in Verbindung gebracht, wobei eine Anreicherung von Cholesterinestern mit Proliferation und Stressanpassung korrelieren kann. Diese biologischen Eigenschaften machen SOAT1 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von Steroltransport, Lipidspeicherung und cholesteringetriebenen Phänotypen in relevanten humanen Zellmodellen.
SOAT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOAT1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SOAT1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOAT1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOAT1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SOAT1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOAT1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SOAT1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SOAT1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOAT1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.