
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
SNAP 25 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423048-NIC | 20 µg | $410.00 |
Snap25 kodiert das synaptosomenassoziierte Protein 25 (SNAP25), eine Kernkomponente des neuronalen SNARE-Komplexes, der das Andocken synaptischer Vesikel und die durch Calcium ausgelöste Membranfusion während der Neurotransmitterfreisetzung antreibt. Durch die Interaktion mit Syntaxin und VAMP/Synaptobrevin reguliert SNAP25 die präsynaptische Exozytose, die kurzfristige synaptische Plastizität und das aktivitätsabhängige Vesikelrecycling in exzitatorischen und inhibitorischen Schaltkreisen. SNAP25-abhängige Signalwege überschneiden sich mit Pfaden, die die neuronale Erregbarkeit und die Entwicklung von Netzwerken steuern, wodurch Snap25 ein häufig genutzter Lokus ist, um Mechanismen der synaptischen Transmission in Mausmodellen zu untersuchen. Veränderte SNAP25-Expression oder eine gestörte SNARE-Funktion wurden in genetischen und funktionellen Studien mit neuroentwicklungsbedingten und neuropsychiatrischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die Erforschung von Schaltkreis-Dysfunktionen unterstreicht.
SNAP 25 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Snap25-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Snap25 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Snap25-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Snap25-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.