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Slfn11 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401137-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Slfn11 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401137-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes SLFN11 (Schlafen-Familienmitglied 11) kodiert Slfn11, ein interferon-stimuliertes Protein, das die angeborene Immun-Signalgebung mit der Regulation der DNA-Replikation und der Genomstabilität verknüpft. Slfn11 moduliert Replikationsstress-Antworten, indem es Chromatin und den Verlauf der Replikationsgabel beeinflusst und dadurch zelluläre Ergebnisse nach genotoxischem Stress sowie bei Störungen des Nukleotidstoffwechsels mitbestimmt. Die Expression von SLFN11 und ihre epigenetische Regulation wurden im Kontext der Tumorbiologie untersucht, wobei eine veränderte Slfn11-Aktivität mit Änderungen der Proliferationsfähigkeit und der Aktivierung von Signalwegen der DNA-Schadensantwort korreliert. Daher wird SLFN11 häufig im Zusammenhang mit Mechanismen des Replikationsstresses, interferongetriebenen Transkriptionsprogrammen und zellulären Determinanten der genotoxischen Sensitivität untersucht.
Slfn11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SLFN11-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Slfn11 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SLFN11-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SLFN11-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Slfn11-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SLFN11-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Slfn11-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Slfn11-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SLFN11-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.