Date published: 2026-7-10

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SLAIN2 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-429242-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • SLAIN2 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • SLAIN2 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom SLAIN2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom SLAIN2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Slain2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    SLAIN2 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-429242-ACT
    20 µg
    $397.00

    Slain2 kodiert SLAIN2, einen Adapter für das Tracking des Plus-Endes von Mikrotubuli, der mit EB-Proteinen und dem ch-TOG/XMAP215-Komplex zusammenwirkt, um anhaltendes Mikrotubuliwachstum zu fördern und die Organisation des Zytoskeletts zu koordinieren. Durch die Regulation der Mikrotubulidynamik beeinflusst SLAIN2 den intrazellulären Transport, die Zellpolarität und die Funktion des mitotischen Spindelapparats – Prozesse, die für die neuronale Morphogenese und die Kontrolle der Zellproliferation zentral sind. Störungen in Netzwerken zur Mikrotubuliregulation können das Axonwachstum und die synaptische Konnektivität beeinträchtigen und zudem über eine veränderte Spindelassemblierung die chromosomale Stabilität beeinflussen. Für die biomedizinische Mausforschung bietet Slain2 einen gut handhabbaren Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie die Regulation der Mikrotubuli-Plus-Enden mit Zellzyklusprogression und Differenzierungsprogrammen verknüpft ist.

    SLAIN2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Slain2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    SLAIN2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Slain2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Slain2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SLAIN2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Slain2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SLAIN2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SLAIN2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Slain2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.