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SK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403325-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403325-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane KCNN1-Gen kodiert den kleinleitfähigen, Ca2+-aktivierten Kaliumkanal SK1, eine durch Calmodulin gesteuerte K+-Leitfähigkeit, die die intrazelluläre Ca2+-Dynamik mit der Repolarisation der Membran verknüpft. Indem SK1 die Nachhyperpolarisation und Feuermuster formt, trägt er zur Ca2+-abhängigen Kontrolle der neuronalen Erregbarkeit und Signalintegration bei; zusätzliche Funktionen wurden auch in anderen elektrisch aktiven und sekretorischen Zelltypen beschrieben. Die KCNN1-Aktivität überschneidet sich mit Ca2+/Calmodulin-Signalwegen, erregbarkeitsabhängigen Transkriptionsprogrammen und Pfaden der Ionenhomöostase, die zelluläre Stressantworten beeinflussen. Eine Fehlregulation der SK-Kanalfamilie wurde im Kontext der Neurophysiologie und neuropsychiatrischer Phänotypen untersucht, wobei eine veränderte intrinsische Erregbarkeit und Netzwerksynchronisation relevante experimentelle Ausleseparameter darstellen.
SK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.