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SIRT1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400085-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SIRT1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400085-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SIRT1 kodiert eine NAD⁺-abhängige Protein-Deacetylase, die Transkriptionsprogramme koordiniert, welche Stoffwechsel, Stressanpassung und Genomerhalt steuern. Durch die Deacetylierung von Substraten wie p53, FOXO-Faktoren, NF-κB und PGC-1α moduliert SIRT1 Signalwege, die mit DNA-Schadensantworten, mitochondrialer Biogenese, Autophagie und inflammatorischer Signalübertragung verknüpft sind. Die SIRT1-Aktivität ist über die NAD⁺-Verfügbarkeit eng an den zellulären Energiestatus gekoppelt und steht in Wechselwirkung mit den AMPK–mTOR- sowie den Insulin/IGF-Signalnetzwerken. Eine fehlregulierte SIRT1-Signalgebung wurde mit veränderten alterungsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht und in Kontexten wie Stoffwechselerkrankungen, Neurodegeneration und Tumorbiologie untersucht.
SIRT1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SIRT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SIRT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SIRT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SIRT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.