Date published: 2026-7-11

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Set1B CRISPR Activation Plasmid (h): sc-406129-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Set1B CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Set1B CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Set1B CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Set1B CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SETD1B-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Set1B CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-406129-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane SETD1B-Gen kodiert Set1B, eine Histonmethyltransferase mit SET-Domäne, die die mit transkriptionell aktivem Chromatin assoziierte H3K4-Methylierung katalysiert. Als Bestandteil COMPASS-ähnlicher Komplexe trägt Set1B zur Koordination promotorproximaler Chromatinzustände, der Transkriptionsinitiation sowie der Enhancer‑Promotor-Kommunikation bei und ist in umfassendere epigenetische Regulation und RNA‑Polymerase‑II‑abhängige Genexpressionsprogramme integriert. Eine Störung der SETD1B-Funktion wird mit einer dysregulierten transkriptionellen Kontrolle und veränderten Entwicklungs-Gen-Netzwerken in Verbindung gebracht, was für neuroentwicklungsbezogene Phänotypen und andere Kontexte relevant ist, in denen chromatinabhängige Genregulation gestört ist. Diese Eigenschaften machen SETD1B zu einem geeigneten Lokus, um zu untersuchen, wie H3K4-Methylierung die Linienfestlegung, neuronale Funktion und stimulusabhängige Transkription prägt.

    Set1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SETD1B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Set1B Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SETD1B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SETD1B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Set1B-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SETD1B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Set1B-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Set1B-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SETD1B-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.