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SerpinB1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402083-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SerpinB1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402083-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SERPINB1 kodiert SerpinB1, einen intrazellulären Serinprotease-Inhibitor, der neutrophilenabgeleitete Proteasen wie Elastase und Cathepsin G hemmt und dadurch proteolytischen Stress begrenzt sowie die Gewebehomöostase unterstützt. SerpinB1 trägt zur Regulation inflammatorischer Signalwege, zum Überleben von Leukozyten und zur Integrität der epithelialen Barriere bei, indem es proteasegetriebene Signalwege moduliert, die mit oxidativem Stress und Zelltod verknüpft sind. Eine veränderte SERPINB1-Expression oder -Funktion wurde mit fehlregulierten angeborenen Immunantworten und einem Ungleichgewicht von Proteasen in entzündlichen Kontexten der Atemwege und der Haut in Verbindung gebracht; zudem wird es in Studien zu myeloiden Zellzuständen als Marker verwendet. Diese Eigenschaften machen SERPINB1 zu einem nützlichen Ziel, um Protease-Inhibitor-Netzwerke, die Biologie von Neutrophilen und entzündungsassoziierte Remodeling-Mechanismen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
SerpinB1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SERPINB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SERPINB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SERPINB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SERPINB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.