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Septin 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405151-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Septin 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405151-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **SEPT1**-Gen kodiert Septin 1, ein GTP-bindendes zytoskelettales Protein, das sich zu hetero-oligomeren Septinfilamenten und ringförmigen Gerüststrukturen zusammenlagert. Septin 1 trägt zur Zytokinese, Zellpolarität, zum Vesikeltransport sowie zur Organisation von Aktin- und Mikrotubuli-Netzwerken bei und unterstützt damit die räumliche Kontrolle von Membrandynamik und Kompartimentierung. Eine mit **SEPT1** assoziierte Umgestaltung des Zytoskeletts ist für Prozesse wie Zellmigration und mitotische Progression relevant; zudem wurden veränderte Septin-Expression oder -Assemblierung in Kontexten wie onkogener Transformation sowie neuroentwicklungsbezogenen oder neurodegenerativen Phänotypen beschrieben. Als Teil des übergeordneten Septin-Signalwegs wirkt **SEPT1** koordiniert mit anderen Septinen, um die Midbody-Bildung und zelluläre Stressantworten zu regulieren.
Septin 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SEPT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SEPT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SEPT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SEPT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.