Date published: 2026-7-11

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Sel-1L CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403861-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Sel-1L CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Sel-1L CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Sel-1L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Sel-1L CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SEL1L-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Sel-1L: sc-377350
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    Sel-1L CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403861-ACT
    20 µg
    $397.00

    SEL1L kodiert Sel-1L, einen zentralen Bestandteil der ER-assoziierten Degradationsmaschinerie (ERAD), der mit HRD1 zusammenarbeitet, um fehlgefaltete sekretorische und Membranproteine zu erkennen, aus dem ER zurückzutranslozieren und ihre ubiquitinabhängige proteasomale Entfernung zu fördern. Über diese Funktion unterstützt es die Proteostase im ER, moduliert die Signalgebung der Unfolded-Protein-Response und beeinflusst die Stabilität vielfältiger Substrate, die an Differenzierung und Stressanpassung beteiligt sind. Die SEL1L-Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die die Qualitätskontrolle im ER, Ubiquitin-Ligase-Komplexe und die Homöostase des sekretorischen Weges steuern—Prozesse, die bei Erkrankungen mit chronischem ER-Stress häufig gestört sind. Eine dysregulierte ERAD-Kapazität und eine veränderte SEL1L-Expression wurden in Studien zu Neurodegeneration, metabolischer Dysfunktion und Tumorbiologie untersucht, als Mechanismen, die proteotoxischen Stress mit Entscheidungen über das Zellschicksal verknüpfen.

    Sel-1L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SEL1L-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Sel-1L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SEL1L-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SEL1L-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Sel-1L-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SEL1L-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Sel-1L-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Sel-1L-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SEL1L-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.