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SDF-1/CXCL12 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422854-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SDF-1/CXCL12 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422854-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Cxcl12* kodiert das Chemokin SDF-1/CXCL12, einen zentralen Regulator gerichteter Zellmigration und Gewebeorganisation über seine Rezeptoren CXCR4 und ACKR3 (CXCR7). Die SDF-1/CXCL12-Signalübertragung aktiviert nachgeschaltete Signalwege wie PI3K–AKT, MAPK/ERK und JAK/STAT, um Chemotaxis, Überleben und Adhäsion in hämatopoetischen, endothelialen und stromalen Kompartimenten zu steuern. Sie ist entscheidend für das Homing und die Retention hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen in Knochenmarknischen sowie für die Gefäßentwicklung und den Leukozytenverkehr. Fehlregulierte CXCL12-Gradienten und Rezeptorsignale werden umfassend in Modellen zu Entzündung, Fibrose, Tumor–Stroma-Interaktionen und metastatischer Dissemination untersucht.
SDF-1/CXCL12 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Cxcl12-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Cxcl12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Cxcl12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Cxcl12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.