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RSAD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402884-NIC | 20 µg | $410.00 |
RSAD2 (auch als Viperin bekannt) kodiert ein interferoninduzierbares Radikal‑S‑Adenosyl‑L‑methionin-(SAM)-Enzym, das vorwiegend am endoplasmatischen Retikulum sowie an Membranen, die mit Lipidtröpfchen assoziiert sind, lokalisiert ist, um angeborene antivirale Antworten zu koordinieren. RSAD2 wird nachgeschaltet an die Signalgebung von Mustererkennungsrezeptoren sowie an Typ‑I/III‑Interferon‑Signalwege induziert und kann den zellulären Lipidstoffwechsel und die Membranorganisation modulieren, die die Replikation von Pathogenen beeinflussen. Über Interaktionen mit Komponenten der angeborenen Immun-Signalgebung und durch Effekte auf metabolische Netzwerke trägt RSAD2 zur Regulation von Programmen interferonstimulierter Gene und zur Dynamik inflammatorischer Signalwege bei. Eine dysregulierte RSAD2-Expression wurde in unterschiedlichen Kontexten viraler Infektionen und immunassoziierter Pathologien beschrieben, was RSAD2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Wirt‑Pathogen‑Interaktionen und interferongetriebenen transkriptionellen Zuständen macht.
RSAD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RSAD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RSAD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RSAD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RSAD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.